Meditation mitten auf dem Karneval

Es ist wieder soweit: Am diesjährigen Karneval der Kulturen werden hoffentlich wieder Tausende ihre Selbstverwirklichung erhalten und trotz Karnevaltrubel die wohltuende innere Stille erfahren. Im Anschluss ist hoffentlich die Hauptstadt-Atmosphäre noch ein wenig leichter und von Miteinander und gegenseitigem Respekt geprägt. Sahaja Yoga Berlin wird mit einem großen Stand auf dem Karneval vertreten sein – jederzeit offen, Sucher kostenfrei zu empfangen. (Der Sahaja Yoga Pavillon hat die Nummer 016 in der Zossenerstraße nahe der Heiligkreuzkirche (Zossenerstr. 65), deren rotes Bauwerk ziemlich von den anderen Häusern absticht.)

Infos zum Karneval:

Der Karneval der Kulturen dauert vom 25.- 28. Mai 2012 

Geöffnet ist das Festgelände:

Freitag 16 – 24 Uhr

Pfingsten Samstag/Sonntag 11 – 24 Uhr

Pfingstmontag 11-19 Uhr

 http://www.karneval-berlin.de/de/

Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen! 🙂
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Artikel in der österreichischen Zeitschrift „Südwind“

4638570334_0b672d02bfLiebe Südwind-Redaktion!

Meine Frau, eine Inderin aus Delhi, und ich werden in den nächsten Monaten nach Österreich ziehen – und das chaotische Mumbai verlassen. Sie fühlt sich verunsichert, was sie erwarten wird.

Täglich seit zwanzig Jahren praktiziert sie Sahaja Yoga, eine Meditationsart, die auf der spontanen Erweckung der Kundalini basiert, der schlafenden Urenergie, die im Kreuzbein ruht. Sahaja Yoga wurde vor 40 Jahren, am 5. Mai 1970, von Shri Mataji Nirmala Devi, zweifach für den Friedensnobelpreis nominiert, begründet und wird heute in mehr als 100 Ländern praktiziert.

Da sie in einer christlichen Familie in Zentralindien aufgewachsen ist, wurde der Begründerin oft fälschlich vorgeworfen, Hindus zum Christentum bekehren zu wollen. Sahaja Yoga ist aber weder reiner Hinduismus noch reines Christentum, sondern eine Integration aller Weltreligionen. Meine Frau sagt, dass sie psychisch, emotional und gesundheitlich von dieser Meditationstechnik ungemein profitiert hat und jeder, der sie kennt, schätzt sie als freundliche, bescheidene und liebenswerte Person.

weiterlesen auf „suedwind-magazin.at“

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Konzertveranstaltung „Music meets Meditation“

Group

Der Verein Sahaja Yoga e.V. lädt am 15.05. um 19h in das Maschinenhaus der Kulturbrauerei ein zu einer Veranstaltung der besonderen Art. Unter dem Motto „Classical Indian Arts Meet Modern Meditation“ findet eine einmalige Fusion aus altindischer Kultur und erfahrbarer, moderner Meditationstechnik statt.

Die indisch-klassische Musik ist ein Musiksystem, das sich über Jahrtausende entwickelt hat. Indisch-klassische Musik – das bedeutet nicht nur eingängige Melodien, Virtuosität und Improvisation vor dem Hintergrund von ausgefeilter Percussion. Indisch-klassische Musik unterscheidet sich vor allem dadurch von westlicher Musik, dass sie auch die spirituelle Ebene des Menschen anspricht. Daher bietet es sich an, ein solches Konzert mit der kurzen Vorstellung der Meditationstechnik nach Sahaja Yoga zu verbinden, durch die schon Millionen Menschen weltweit ihr inneres Selbst erfahren haben.

Zum Repertoire der weitgereisten, international bekannten Gruppe „Nirmal Naad“ um Vladimir Zakharov gehören Gesangs- und instrumentelle Ragas (Harmonium), begleitet von Percussion-Instrumenten wie Tabla oder Dholak, sowie Bhajans und Quawwalis.

Der Verein freut sich auch, Stanislav Govorov aus Togliatti/Russland anzukündigen, der die Kunst des altindischen Tempeltanzes im Kuchipudi-Stil jahrelang erfolgreich in Indien studiert hat und schon oft international aufgetreten ist. Seine Darbietungen sind zugleich kraftvoll und schnell wie anmutig und illustrierend.

Die Veranstaltung ist Teil einer Konzerttour durch ganz Deutschland. In Berlin gibt es noch zwei weitere Konzerte: am 14.05. um 20h in der freien Volksbühne, Ruhrstr. 6 in Berlin-Wilmersdorf und am 25.05. um 19h im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf, Eingang Teltower Str. 18. Der Eintritt kostet jeweils 5€; für Kinder bis zwölf Jahre ist der Eintritt frei. Einlass jeweils ab einer halben Stunde vor Konzertbeginn.

Lassen Sie sich inspirieren!

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Wie wird man sein eigener Guru?

meditatingIn Sahaja Yoga ist die eigene Meisterschaft u.a. eng verknüpft mit der wachsenden Fähigkeit die eigenen Vibrationen und die von anderen Menschen, Dingen oder Situationen zu spüren. Vibrationen sind der feinstoffliche Ausdruck für (göttliche) Liebe – spürbar als angenehm kühler Hauch über den Handinnenflächen. Wird die Kundalini erweckt, schenkt sie uns diesen sechsten Sinn der Wahrnehmung. Wir können den Zustand unseres subtilen Systems auf unseren Händen und an unserem Körper wahrnehmen. Dadurch können wir uns selbst diagnostizieren, d.h. herausfinden, wo es Blockaden in unserem subtilen Körper gibt und diese durch ganz leichte Techniken auflösen. Es wird empfohlen, sich zusätzlich zur täglichen Meditation regelmäßig so zu reinigen – dann kann sich das Selbst am besten entfalten. Sahaja Yoga bedeutet aber nicht nur Meditation und Reinigung. Introspektion ist auch ein wichtiger Aspekt. Nach und nach decken wir destruktive Konditionierungen in unserem alltäglichen Leben auf. Diese gilt es zu verändern – nicht nur allein durch Meditation und innere Reinigung, sondern auch durch ganz konkrete Schritte. Der Weg zur Vervollkommnung ist vielschichtig. Wichtig ist auch, nach und nach ein Verständnis zu erwerben für die Qualitäten, die in den Chakras innewohnen. Dieses Verständnis entsteht durch ein Zusammenspiel von Intellekt, Intuition und Erfahrung. Man kann sich Sahaja Yoga-Wissen nicht einfach anlesen.
Die Qualitäten der Chakras sind teilweise eng miteinander verknüpft. Lange habe ich folgendes missverstanden. Im Bestreben, mein eigener Meister zu werden, habe ich mich zwanghaft versucht zu disziplinieren. Doch solange man versucht, sich zu disziplinieren, ist das eine Aktion aus dem rechten Kanal. Sicher, ein gewisses Maß an Disziplin ist im Alltag notwendig und der Weg in die Mitte führt auch immer über den rechten Kanal, dennoch ist das nicht das eigentliche Ziel. Leicht begeht man zudem den Fehler, zu versuchen, sich selbst und den Alltag mit seinen Anforderungen zu beherrschen. Spätestens, wenn man dies auf andere Menschen ausweitet, ist es an der Zeit, zuzugeben, dass man von der eigenen Meisterschaft weit entfernt ist. Die eigene Meisterschaft heißt nämlich so, weil sie sich tatsächlich nur auf einen selbst (und maximal das eigene Haustier) bezieht. Andere Menschen sind im Idealfall auch ihr eigener Meister. Diese Autonomiegrenzen sind die sogenannten Maryadas (universeller Kodex des guten Verhaltens). Beim Nichtbeachten und Überkreuzen dieser Grenzen resultieren mannigfaltige Probleme. Quintessenz: Es genügt nicht, den inneren Schweinehund zu überwinden, um sein eigener Meister zu sein. Entfaltet sich mit regelmäßiger Praxis von Sahaja Yoga das sogenannte Guru-Tattwa, verblassen innerer Schweinehund und Disziplinator zusehends. Mühelos und spontan wird man zu den Dingen oder Verhaltensweisen greifen, die dem Selbst zuträglich sind. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass Menschen nach kurzer Praxis von Sahaja Yoga völlig ohne Anstrengung von destruktiven Gewohnheiten wie Rauchen oder Alkoholkonsum abließen.
Überzeugen Sie sich selbst!
Annika

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