Rachelle´s Konzert auf dem Alexanderplatz

Heute trat Rachelle im Rahmen des Friedensfestivals auf dem Alexanderplatz auf. Parallel spielte die deutsche Nationalmannschaft um Punkte und Prestige gegen Holland bei der Fußball-EM.
Es sollte sich auch auf die Zuschauer auswirken, denn es waren vielleicht 30 Zuschauer anwesend. Nach dem Soundcheck begannen wir mit unserem Programm. Ich erklärte, dass wir eine einzigartige Meditationsform vorstellen und mittels Musik untermalen werden in der Hoffnung bzw. mit dem Wunsch der Kundalini-Erweckung bei allen Anwesenden.
Auch Rachelle glänzte, indem sie auf Deutsch die richtigen Worte fand, zu erklären was die Kundalini ist und was sie in uns bewirkt. Die Meditation brachte Rachelle in einzigartiger Manier in Einklang mit Ihren Songs. Als wir und ca. 40-50 andere Menschen (mehrere Menschen kamen, um zu sehen, was passiert) die Hand über unseren Scheitel hielten, konnte man das Yoga quasi greifen. Eine unglaubliche Erfahrung! Die Menschen waren begeistert und Rachelle erntete viel Beifall und Lob für Ihre Darbietung. Sie kamen teilweise von alleine nach vorne auf die Bühne um sich einen Flyer zu nehmen. Hoffentlich werden wir noch mehrere solche Veranstaltungen zusammen haben. Dieses Wochenende werden wir vom 15.06.-17.06. mit einem Stand auf dem Friedensfestival vertreten sein. Ggfls. wird Rachelle nochmal auftreten können.

Euer Julien

Foto

Share

Meditation nach dem The Rasmus-Konzert

Eero, Gitarrist und Sänger von der Rockgruppe „The Rasmus“ lud uns letzten Donnerstag zu einem Konzert im Columbia Club ein.
Das Konzert hielt was es versprach, Rock teils sehr melodisch und eine gute Show wurde geboten. Es waren ungefähr 300 Leute auf dem Konzert, interessanterweise waren von Teenis bis Oldies alle Altersgruppen vertreten.
Nach dem Konzert ergab sich die Möglichkeit Flyer für Sahaj und Berlinmeditation.de zu verteilen, wobei wir merkten, dass das Interesse der Leute nach einem echt rockigen Konzert eher weniger dem Yoga oder der Meditation galt..
Als Eero dann begleitet von etwa 20-30 Fans aus dem Club kam und ihn alle nach Autogrammen und Fotos belagerten, sagte er zu den Fans, wie wichtig für ihn die tägliche Meditation sei. Daraufhin bat er mich in Deutsch zu übersetzen und er leitete eine Meditation an.
Zunächst sollten wir alle unsere Hände öffnen und die Augen schließen. Dann legten wir die Hand auf unser Herz und sagten (in uns) das wir „das wahre Selbst sind“, dann legten wir die Hand auf unsere Stirn und vergaben unseren Gedanken, danach legten wir die Hand auf unseren Hinterkopf und baten das Göttliche uns zu vergeben. Danach legten wir die Hand auf unseren Scheitel und beteten das spontane Yoga zu erfahren bzw. Die kühle Brise zu spüren die gleichbedeutend mit der Selbstverwirklichung ist. Als wir unsere Hand ca. 10-20cm über den Kopf hielten, konnten wir die Kühle spüren.

Dann durften wir langsam unsere Augen öffnen. Man merkte deutlich das die Stimmung nach der Meditation entspannter war.
Gerade auch die Fans waren balancierter, aber auch wir Yogis waren glücklich eine solch schöne Meditation direkt nach einem Rockkonzert, vor den Toren des Clubs mit ca. 30 Leuten erlebt und erfahren zu haben.

Danach tranken wir mit Eero noch backstage einen Tee.

Liebe Grüße,

Julien

Share

Wie wird man sein eigener Guru?

meditatingIn Sahaja Yoga ist die eigene Meisterschaft u.a. eng verknüpft mit der wachsenden Fähigkeit die eigenen Vibrationen und die von anderen Menschen, Dingen oder Situationen zu spüren. Vibrationen sind der feinstoffliche Ausdruck für (göttliche) Liebe – spürbar als angenehm kühler Hauch über den Handinnenflächen. Wird die Kundalini erweckt, schenkt sie uns diesen sechsten Sinn der Wahrnehmung. Wir können den Zustand unseres subtilen Systems auf unseren Händen und an unserem Körper wahrnehmen. Dadurch können wir uns selbst diagnostizieren, d.h. herausfinden, wo es Blockaden in unserem subtilen Körper gibt und diese durch ganz leichte Techniken auflösen. Es wird empfohlen, sich zusätzlich zur täglichen Meditation regelmäßig so zu reinigen – dann kann sich das Selbst am besten entfalten. Sahaja Yoga bedeutet aber nicht nur Meditation und Reinigung. Introspektion ist auch ein wichtiger Aspekt. Nach und nach decken wir destruktive Konditionierungen in unserem alltäglichen Leben auf. Diese gilt es zu verändern – nicht nur allein durch Meditation und innere Reinigung, sondern auch durch ganz konkrete Schritte. Der Weg zur Vervollkommnung ist vielschichtig. Wichtig ist auch, nach und nach ein Verständnis zu erwerben für die Qualitäten, die in den Chakras innewohnen. Dieses Verständnis entsteht durch ein Zusammenspiel von Intellekt, Intuition und Erfahrung. Man kann sich Sahaja Yoga-Wissen nicht einfach anlesen.
Die Qualitäten der Chakras sind teilweise eng miteinander verknüpft. Lange habe ich folgendes missverstanden. Im Bestreben, mein eigener Meister zu werden, habe ich mich zwanghaft versucht zu disziplinieren. Doch solange man versucht, sich zu disziplinieren, ist das eine Aktion aus dem rechten Kanal. Sicher, ein gewisses Maß an Disziplin ist im Alltag notwendig und der Weg in die Mitte führt auch immer über den rechten Kanal, dennoch ist das nicht das eigentliche Ziel. Leicht begeht man zudem den Fehler, zu versuchen, sich selbst und den Alltag mit seinen Anforderungen zu beherrschen. Spätestens, wenn man dies auf andere Menschen ausweitet, ist es an der Zeit, zuzugeben, dass man von der eigenen Meisterschaft weit entfernt ist. Die eigene Meisterschaft heißt nämlich so, weil sie sich tatsächlich nur auf einen selbst (und maximal das eigene Haustier) bezieht. Andere Menschen sind im Idealfall auch ihr eigener Meister. Diese Autonomiegrenzen sind die sogenannten Maryadas (universeller Kodex des guten Verhaltens). Beim Nichtbeachten und Überkreuzen dieser Grenzen resultieren mannigfaltige Probleme. Quintessenz: Es genügt nicht, den inneren Schweinehund zu überwinden, um sein eigener Meister zu sein. Entfaltet sich mit regelmäßiger Praxis von Sahaja Yoga das sogenannte Guru-Tattwa, verblassen innerer Schweinehund und Disziplinator zusehends. Mühelos und spontan wird man zu den Dingen oder Verhaltensweisen greifen, die dem Selbst zuträglich sind. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass Menschen nach kurzer Praxis von Sahaja Yoga völlig ohne Anstrengung von destruktiven Gewohnheiten wie Rauchen oder Alkoholkonsum abließen.
Überzeugen Sie sich selbst!
Annika

Share

Asthma Treatment Through Sahaja Yoga Meditation

Share