Revival des Handwerks

kaa_berlin_nina_0Immer wieder hat uns Shri Mataji ermahnt, die Handwerkskunst wertzuschätzen. Mehrmals hat sie betont, es sei besser einige wenige kunstvolle Gegenstände zu besitzen, anstatt vieles aus Plastik. Kunsthandwerk ist individuell und trägt Vibrationen.

Nachfolgend ein Auszug aus einer Rede am 30.12.1992 in Kalwe (Indien) zum Thema Zusammenarbeit von Industrie und Kunsthandwerk.

„Die Industrie muss mit dem Handwerk Hand in Hand arbeiten, und die Industriellen müssen sich der Künstler annehmen, denn wer sollte sich sonst um sie kümmern? Und die Kunst ist doch eine so beruhigende Sache für die hart arbeitenden Menschen. Wenn sie den ganzen Tag über arbeiten, dann ist eine gewisse Art von Musik, die Kunst, die sie tröstet, und ihnen Frieden verleiht, sie entspannt und Ausgleich verschafft. Ich meine, daß jede Industrie auch künstlerische Projekte aufnehmen oder auch ihren Ausschuß weiter nutzen sollte. Ich sagte dies Rajesh schon öfters, dass er versuchen sollte, aus den Stahlabfällen künstlerische Dinge produzieren zu lassen. Das wäre eine gute Idee, sie haben es auch schon einige Male versucht. Aber man sollte nicht auf die Industrie herabschauen, so wie dies in unserem Land (Anmerkung der Übersetzer: gemeint ist Indien) der Fall ist, so, als ob die Industriellen nur die größten Diebe, und die Politiker nur Heilige wären.. Sie sollten mit Respekt behandelt werden, und man sollte verstehen, daß sie auch sehr wichtig sind. Wenn die Industriellen zur Erleuchtung kommen, können sie eine Menge tun, nicht nur für ihr eigenes Land, sondern auch für die Menschen, für die sie verantwortlich sind.“

Langsam zeigt sich auch bei uns ein leiser Trend zum Kunsthandwerk. Gestern entdeckte ich auf einem Weihnachtsmarkt den Stand von „kaa“ – eine Manufaktur von Taschen und trendigen Accessoires mit Sitz in Berlin. Auf der Homepage findet ihr auch einen Online-Shop. Eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk 😉

Reference

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